/Das große FSG-Finale – Tag 6

Das große FSG-Finale – Tag 6

Während am letzten FSG-Tag der Regen am Morgen immer wieder auf die Strecke prasselte, war am ZF-Stand im geschützten Raum des FSG-Forums schon wieder einiges geboten – vor allem am Kickertisch. Auch Julia Müller befand sich mitten im Geschehen und sprach bereits zu früher Stunde mit den Teammitgliedern, die den Kontakt zu den Mitarbeitern von ZF suchten. Julia Müller ist FSG-Neuling und schwärmte von der feierlichen Awards Ceremony, die am Abend zuvor stattgefunden hatte. Besonders begeistert war sie von den unterhaltsamen Kurzvideos – und natürlich von der großen Freude der Gewinnerteams, die jubelnd und mit viel Applaus – untermalt von Musik und Lichteffekten – auf die Bühne stürmten. Auch einige von ZF unterstützte Teams sahnten schon im ersten Teil der Preisverleihung ordentlich ab, allen voran AMZ Racing aus Zürich und KA-RaceIng aus Karlsruhe.

Am Vormittag wurde es voll im Pit: Frank Ross, David Hofmann, Joe Martin und zwei weitere Ingenieurkollegen von ZF schauten sich interessiert um. Erst noch etwas zurückhaltend erzählten die Teammitglieder von den Vorzügen ihres Autos – vieles ist selbst gebaut und die Reifen sind in Zusammenarbeit mit Pirelli selbst entwickelt – doch schnell wurde klar: da bahnt sich etwas an. ZF möchte das Team in der nächsten Saison in seine Sponsoringaktivitäten aufnehmen.

Bei Frank Ross hinterließen die Jungs einen sehr guten Eindruck, besonders spannend ist auch, dass sie bereits in diesem Jahr zusätzlich zu ihrem Elektroboliden auch in der FSD angetreten sind – an Ehrgeiz und Können fehlt es dem Team also nicht. Auch die anderen ZF-Mitarbeiter unterhielten sich angeregt mit den angehenden Ingenieuren und schauten sich den Boliden ganz genau an. Aber es wurde nicht nur über technische Details diskutiert, sondern auch viel gelacht – das gegenseitige Interesse war nicht zu übersehen: Das FS-Team findet den Weg in die ZF Familie. Somit dürfen sich die Mitglieder in der kommenden Saison unter anderem auf Teamleiter-Workshops, das ZF Race Camp sowie fachliche und mentale Unterstützung freuen.

Am Nachmittag gaben die letzten Teams auf der Strecke alles, um die Endurance durchzustehen – oder sogar Siegerzeiten einzufahren. Die ZF-Mitarbeiter standen an der Strecke, um ihre Teams anzufeuern und mentale Unterstützung zu leisten. Nach intensiven Vorbereitungen auf das Event und einer aufregenden Woche am Hockenheimring stellen die letzten Runden der Endurance einen unvergleichbaren Höhepunkt dar, findet David Hofmann. Hier zeigt sich, welche Wagen der langen Strecke wirklich standhalten können. Und es ist natürlich toll, wenn so viele Rennautos auf einmal fahren. Besonders begeistert ihn aber zu sehen, wie enthusiastisch die Teams ihre eigenen Fahrer anfeuern. Und dann enden die letzten Runden oft mit Standing Ovations der Zuschauer.

Fragt man die ZF-Mitarbeiter nach ihrem Highlight der diesjährigen FSG, können sie sich nur schwer festlegen. Sie haben in den letzten Tagen viel erlebt auf dem FSG-Gelände: anregende Fachgespräche, spannende Besuche in den Pits der gesponserten Teams, Mitfiebern beim Skid Pad und Daumendrücken für die Teams bei deren Präsentationen. Am Ende bleibt das Gefühl, Teil einer großen FS-Gemeinschaft zu sein, bei der die Stimmung immer gut ist.

Eine ausgelassene Stimmung erwarten die ZF-Mitarbeiter auch heute Abend. Sobald der letzte Rennbolide die Strecke verlassen hat, wird nach einer kurzen Verschnaufpause das feierliche Finale der gesamten Veranstaltung folgen. Bei der Awards Ceremony wird unter anderem der FSG-Gesamtsieger gekürt – ein spannungsgeladener Augenblick für Teams, Sponsoren und Veranstalter. Auch die ZF-Mitarbeiter können den Moment kaum erwarten. Nach der Siegerehrung werden alle ausgelassen miteinander feiern – und sich bereits auf das nächste Jahr freuen, wenn es heißt: Vollgas für die FSG 2018! Auch ZF wird dann wieder am Start sein.

David Hofmanns persönliche Challenge für das kommende Event: In möglichst vielen Rennboliden Probe zu sitzen, die so professionell sind, dass man oft vergisst, dass Studenten sie selbst entwickelt haben – von der Idee über Marketing und Finanzierung bis hin zur technischen Umsetzung. Das macht die FSG aus.