/ZF-Boxenstopp bei den Teams – Tag 5

ZF-Boxenstopp bei den Teams – Tag 5

Schon am Morgen des fünften Tages der FSG war im Pit 44 viel geboten, die Teammitglieder von Fast Forest waren alle zusammengekommen, um die Mitarbeiter von ZF gebührend zu empfangen. Martin Frick, tätig im Personalmarketing bei ZF, freute sich sehr über die Einladung des Teams, schließlich trifft er dort auch alte Bekannte wieder. Ein ehemaliger Auszubildender von ZF studiert nun dual beim Unternehmen und ist Mitglied des Deggendorfer FS-Teams. Ein gutes Beispiel dafür, dass nicht nur der direkte Weg über das Studium zum Erfolg führen kann. Wichtig ist es, mit Begeisterung Projekte zu verfolgen, für die man brennt und immer offen für neue Herausforderungen zu sein.

Die Stimmung im Pit war besonders ausgelassen, als David Hofmann den Rennboliden bestieg und von dort seine Kollegin Julia Müller, tätig im Personalmarketing bei ZF, anrief: ein ungewöhnlicher Anblick, aber da der Bolide autonom fährt, ist telefonieren am Steuer kein Problem. Julia Müller ist zum ersten Mal auf der FSG. Aber auch sie hat schon nach wenigen Stunden auf dem Event das FSG-Fieber gepackt. Sie genießt besonders den regen Besuch am ZF-Stand – auch von Teams, die bisher nicht von ZF gesponsert werden – und die guten Gespräche.

Viele der Studenten möchten mehr über das Unternehmen erfahren, denn ihnen ist nicht bekannt, dass ZF viel mehr als Stoßdämpfer, Kugellager & Co. herstellt. Das Unternehmen basiert auf drei Säulen, das erklärt Julia Müller den Interessenten immer gerne: see steht für Umfeldsensoren wie Kamera und Radar, think für die zentralen elektronischen Steuergeräte des Fahrzeugs, act für den Kernbereich, den ZF schon seit 102 Jahren betreibt. Die FSG bietet eine gute Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre die Vielfalt des Unternehmens zu präsentieren. Aber auch abseits fachlicher Gespräche war am ZF-Stand auch heute wieder viel los.

Besonders interessante Gespräche können Teammitglieder und neugierige Studenten mit Frank Ross führen, denn er bringt unglaublich viel FSG-Erfahrung mit. Frank Ross ist seit zehn Jahren als freier Mitarbeiter im Bereich Formula Student bei ZF tätig. Doch mehr als das: Frank Ross ist Sponsor der ersten Stunde und hat seither viele Teams auf ihrem Weg begleitet. Als er erzählt, fallen ihm mehr und mehr Erlebnisse ein – mit verschiedenen Teams und in ganz unterschiedlicher Hinsicht. Ein Team hat zum Beispiel im Schwarzwald ein Rennauto aus Schnee gebaut – die Leidenschaft für Konstruktion und Rennsport kennt also keine Grenzen.

Seit 2003, als ZF dank Frank Ross mit dem Sponsoring begann, konnte das Unternehmen zahlreiche Erfolge mit den Teams feiern – die komplette Wall of Fame besteht aus Boliden, deren Teams auch von ZF unterstützt wurden. Sein Lieblingsplatz befindet sich dennoch an einem anderen Ort des FSG-Geländes: direkt in den Pits. Dort ist es am lebhaftesten, sagt er. Und es gibt die besten Kontakte. Auch außerhalb des FSG-Geländes sind die ZF-Mitarbeiter bei den Teams präsent, etwa auf dem Campingplatz. Der FSG-Experte war erstaunt, wie gut sich die Teams dort mit dem schlechten Wetter – so viel Regen gab’s noch nie! – arrangiert haben. Alle FSG-Beteiligten seien einfach wie eine große Familie, jeder hilft jedem

Die FSG ist eine Veranstaltung großer Gefühle – und ein tolles Lernfeld, bei dem die Teilnehmer mit Herz, Hand und Nieren das lernen, was sie wirklich lernen wollen. Heute Abend wird sich beim ersten Teil der Preisverleihungen zeigen, wer auch noch für Lernbereitschaft und Einsatz belohnt wird – sowohl für Teams als auch für Sponsoren ein spannender Moment.