/Die FSG nimmt Fahrt auf – Tag 4

Die FSG nimmt Fahrt auf – Tag 4

Ein neuer Tag auf der FSG – der Sonnenschein ließ immer noch auf sich warten, dafür hielt Tag 4 spannende Momente auf der Strecke für alle Teams und Sponsoren bereit: Skid Pad stand auf dem Programm. ZF freute sich wieder über viele interessante Gespräche mit seinen Teams, die immer gerne am ZF-Stand vorbeikommen – nicht nur wegen der beliebten Kickermatches, sondern auch weil Juroren und ZF-Mitarbeiter immer ein offenes Ohr für Fragen und Probleme haben.

Steffi Conrad ist schon zum sechsten Mal für ZF auf der FSG vor Ort und ist begeistert, dass sie immer wieder auf bekannte Gesichter trifft – eine gute Gelegenheit, um sich auszutauschen. Dabei geht es nicht nur um aktuelle Ereignisse auf der Strecke. Gerne diskutieren die Kollegen auch über entscheidende technische Details der Rennwagen, zum Beispiel über die Stoßdämpfer. Mit diesen kennt sich Projektleiter Ralph Wagner bestens aus. Er arbeitet bei ZF Race Engineering, einer Tochter der ZF, die sich speziell auf den Bereich Motorsport spezialisiert hat. Nicht nur die Formel 1 und DTM dürfen von den Hightech-Produkten der ZF profitieren, sondern auch verschiedene FSG-Teams.

Ralph Wagner ist immer wieder in den Pits der Teams vor Ort, um zu fragen, wie sie mit den speziell für die Formula Student optimierten Stoßdämpfern von ZF Race Engineering zurechtkommen. Das zeichnet sie aus: Gewichtsoptimierung, Fertigung aus Aluminium und hochfestem Stahl, spielfreie Gelenklager, reibungsoptimierte Beschichtungen und Dichtung. Die jungen Ingenieure arbeiten sehr intensiv mit diesen Stoßdämpfern und können genau von ihren Erfahrungen mit diesen Produkten berichten – wertvolles Feedback für das ZF-Tochterunternehmen. Für die Verbesserungsvorschläge der Teammitglieder sind sie offen und hoffen, die Stoßdämpfer so kontinuierlich noch besser zu machen.

Von diesem engen Kontakt mit den Teams profitierte auch Joe Martin. Der US-Amerikaner lernte ZF als langjährigen Sponsor seines Teams MRacing der University of Michigan kennen. Während seiner Formula Student-Zeit stand er immer in engem Kontakt mit ZF. Über ein Traineeprogramm fand Joe dann den Einstieg ins Unternehmen. Inzwischen arbeitet er schon seit drei Jahren dort. Bei seiner Arbeit als Systemingenieur in der Lkw-Lenkungsentwicklung profitiert er von seinen damaligen Erfahrungen als Teammitglied.

Schon damals lernte Joe, dass für den Erfolg im Wettbewerb Aspekte wie Sponsoring, Logistik und Finanzen genauso wichtig sind wie die Technik selbst. Im Grunde agiere ein FS-Team also wie ein Unternehmen, sagt er. Joe Martin ist schon zum siebten Mal auf der FSG. Inzwischen ist er als Judge tätig. Dank seiner intensiven Berufserfahrung kann er seine Kenntnisse sehr gut in den Bewertungsprozess einbringen. Der junge Systemingenieur findet es toll, nun sowohl die Sicht des Teammitglieds als auch des Judges zu kennen. Und wenn die Teams mal wieder besonders spannende Lösungen präsentieren, denkt Joe an seine Zeit als Teammitglied bei MRacing zurück und denkt: »So hätten wir das damals auch machen sollen – eine wirklich spannende Idee!«

Am Abend wird es ruhig auf dem FSG-Gelände – nur in manchen Pits wird noch an den Fahrzeugen geschraubt, um bei den morgigen Disziplinen das Beste herauszuholen. Besucher, Teams und Sponsoren dürfen sich auf einen aufregenden Tag freuen.